Was schreibt die Presse über Ladurns, Südtirol
Skimagazin - Ausgabe Okt. 2008
„Staudachern“ gleich hinter der Autobahn.....so der Artikel im Deutschen Skimagazin!
Während die einen auf ihrer Asphalt-Lebensader südwärts donnern, entdecken die anderen ein alte Liebe neu:
Die kleinen Skijuwelen in Südtirol, ein bisschen oben drüber und abseits der monströsen Brennerautobahn, dort liegt das Pflerschtal mit dem kleinen familienfreundlichen Skigebiet Ladurns.
Hier lässt sichs Leben! Ein Skileben, das sich ganz selbstverständlich das Beste aus zwei Welten greift! Man hüte sich davor, das kleine Skigebiet im Pflerschtal zu unterschätzen!
Wenn anderswo der Firn vor sich hin sulzt und die Sonne den Schnee nur so auffrisst, kommt die große Stunde von Ladurns. Da liegt dank beschatteter Norhänge immer noch astreiner Pulver, und da gibt es eine Talabfahrt, die sich vor den größeren Gesbieten wahrlich nicht verstecken muss.
Als 2007 der Patrick gewann, tobte das ganze Tal – Ausnahmezustand!
Der Staudacher Patrick, ein Pflerscher, gewinnt 2007 in Are den weltmeisterlichen Super-G! Klar, dass Ladurns die Talabfahrt – die vorher schon geplant und im Bau war – dann nach ihm benannt hat. Vom elterlichen Haus kann er sogar draufschauen. Klar, dass das eine feine Piste mit abwechslungsreichen Geländeübergängen ist, die man immer wieder fahren will. Rein in den Sessel und los! Und rein in das kleine Gebiet, das wie eine Suppenschüssel unter den Felsbergen kauert, wo man links der Lifte blau cruisen, mittig schwarz schwingen und rechts die Lifte knackig zu Tale „staudachern“ kann. Lange, breite Pisten – optimal für Familien und Genuss-Skifahrer!
Auch wenn es ein alter Hut ist – man muss es einfach immer wieder betonen:
Südtirol bedeutet ein Skileben auf der Sonnenseite. Ein Skileben, das sich ganz selbstverständlich das Beste aus zwei Welten greift. Zwischen Berg und Adria, zwischen Bewährtem und Experiment. Da ist es verzeihlich, dass die Pisten nicht die Dimensionen von Savoyens Skiarenen haben. Man muss einige eben öfter fahren. Platz ist genug, wegen Überfüllung wurde Ladurns noch nie geschlossen. Dafür punktet man hier mit einer herrlichen Aussicht, hinein in den Alpenhauptkamm – im Norden mit den Stubaier Alpen, im Süden mit dem Reich der Dolomiten. Dreitausender wie Zückerhütl, Wilder Pfaff, Hochfeiler und der Tribulaun stehen Spalier.
Der Tribulaun ist der mit den zwei Gipfeln, und das kam so:
Als das Pflerschertal noch reich an Gold- und silberminen war, hatte ein böser König das Sagen. Er presste die Bergleute gnadenlos aus. Ein kühner Mann unter den Bergmännern zettelte eine Revolution an, und der König erfuhr davon. Er verfolgte den Rebellen bis in die hohen Berge. Dann griff eine höhere Macht ein: Der Berggeist des Tribulaun hieb mit einer Faust auf die Spitze des Berges – und seither hat der Tribulaun eben zwei Bergspitzen. Der König wurde in einen Felsen verwandelt, und zwar in das heutige „Goldkappl“ dessen roter Schein an den Mantel des Königs erinnet. Ach, ja: Der Bergarbeiter überlebte!!